Die Kraft von persönlichen Mottos

Persönliche Mottos, Selbstermutigung, Ressourcenaktivierung,
Umgang mit Angst

🎧 Höre hier die ganze Folge

In dieser Montagsmotivationsfolge spricht Anna Papadopoulos, Gastgeberin von „Wir schaffen es doch.“, über persönliche Mottos.

Sie teilt Gedanken, Tools und kleine Impulse, die ihr selbst helfen, ihren eigenen Weg zu finden.

Im Zentrum steht ein Satz, der sie seit vielen Jahren begleitet.

Und die Frage, warum kleine Worte in großen Momenten tragen können.

„Keep on walking.“

„Keep on walking.“

Dieser Satz stand auf einer Tasse. Ein Geschenk eines guten Freundes.

Damals war Anna Anfang 20 und hatte beschlossen, für ein halbes Jahr nach Australien zu gehen. Für andere vielleicht kein großes Ding. Für sie war es riesig. Sie war jemand, die schnell Heimweh bekam und lieber zu Hause blieb.

Der Satz blieb. Nicht sofort bewusst. Aber Jahre später merkte sie, dass er zu ihrem persönlichen Motto geworden war. Sie sagte ihn sich in kleinen Momenten. Wenn sie nicht wusste, wie es weitergeht und auch in großen, schwierigen Situationen.

Ein Schritt vor den anderen

Ein besonders prägender Moment war der Weg zur Klinik während ihrer Brustkrebsbehandlung.

Die Operation mündete darin, dass ihre komplette rechte Brust entfernt wurde. Sie lief über die Straße und sagte sich immer wieder: „Keep on walking.“

Es war kein großes Mantra. Nichts Spirituelles. Einfach der Spruch auf dieser Tasse.

Das Wiederholen gab ihr einen Tick mehr Möglichkeit, um das Ganze gut über die Bühne zu bringen.

„Everything is figureoutable“

Vor Kurzem las Anna das Buch „Everything is Figureoutable“ von Marie Forleo.

Zu Deutsch: alles ist herausfindbar, lösbar. Ein Satz, der daran erinnert, dass es einen Weg gibt.

Vielleicht nicht sofort. Vielleicht nicht den, den man sich gewünscht hat. Aber irgendeinen.

Wenn man sich das immer wieder sagt, verändert das, wie man Herausforderungen sieht. Und wie man mit ihnen umgeht.

Auch das Podcast-Motto ist so ein Satz.

„WIR SCHAFFEN ES DOCH.“

Ein Satz, der Mut macht - nicht, WEIL alles im Griff ist, sondern TROTZDEM.

„Du schaffst das.“

Anna erzählt von einer Situation mit ihrer Tochter in der Kita.

Etwas Neues stand an. Unsicherheit war da.

„Ich weiß nicht, ob ich das kann, ich trau mich nicht.“

Im Gespräch entstand ein Satz: „Ich schaffe das.“ Sie nannte sich selbst beim Vornamen und sagte: „Du schaffst das.“

Als sie nach Hause kam, erzählte sie stolz: „Mama, ich habe mir das immer wieder gesagt, du schaffst das.“

In Folge 2 des Podcasts spricht Anna mit Béa Beste über Ressourcenaktivierung.

Wenn wir uns an das erinnern, was schon in uns ist, können solche Mottos ein Schlüssel sein. Sie aktivieren das, was ohnehin schon da ist.

Kleine Anker im Alltag

Ein weiteres persönliches Motto sind für Anna die Namen ihrer Kinder.

Im MRT, im engen Raum, bei dem lauten Geräusch. Oder auf der Skipiste, wenn Angst da ist.

Sie sagt sich innerlich die Namen nacheinander vor. Irgendwann beginnt sie zu lächeln und merkt, dass sie sich entspannt.

„Solche Mottos oder Sätze sind im Grunde wie kleine Anker.“ Sie helfen, sich selbst zu verorten. Sie holen zurück in die Gegenwart.

3 Takeaways aus dieser Folge

  1. Ein persönliches Motto kann helfen, in schwierigen Momenten handlungsfähig zu bleiben.
    Es braucht keine großen Worte.

  2. Wiederholte Sätze können Ressourcen aktivieren, die bereits vorhanden sind.
    Sie erinnern an eigene Stärke.

  3. Ein Motto darf von außen banal wirken.
    Entscheidend ist die persönliche Bedeutung.

Ein Satz, der bleibt

„Solche Mottos oder Sätze sind im Grunde wie kleine Anker.“


🎧 Höre hier die ganze Folge “Die Kraft von persönlichen Mottos”
💌 Abonniere den Newsletter
📸 Folge uns auf Instagram → @wirschaffenesdoch

Kapitel der Folge

00:00 Ein persönliches Motto finden

02:40 Die Kraft von persönlichen Sätzen

04:13 Mottos als Anker in schwierigen Zeiten

05:38 Dein persönliches Motto entdecken

Empfohlene Themen & Referenzen

Reflexionsimpuls

- Was ist dein persönliches Motto?
- Welcher Satz begleitet dich vielleicht schon länger, ohne dass du es bewusst wahrgenommen hast?

Mehr zu Wir schaffen es doch.

Zurück
Zurück

Dein Netzwerk aus Mutstimmen

Weiter
Weiter

Teddy Tewelde: In der Herausforderung liegt die Chance